Thermische Solar nicht mehr zeitgemäß ?

Die thermische Solarenergie hat schon lange ausgedient.

Vor 27 Jahren war der Wunsch unserer Kunden die thermische Solarenergie in das Gebäudeheizsystem mit einzubeziehen. Viele Hundert Solarsysteme zur Brauchwassererwärmung und zur Heizungsunterstützung wurden bundesweit geplant und verkauft.

Doch durch den allgemeinen technischen Wandel und nicht zuletzt auch durch die Photovoltaik sowie der aktuellen Energieeinsparverordnungen rücken solarthermische Solaranlagen bereits seit 2008 mehr und mehr in den Hintergrund. Der Absatz Solaranlagen zur Wassererwärmung in Deutschland nimmt stetig ab. Mitte 2010 sank die Nachfrage bereits um 33 % - und der Verbraucher weiß auch mittlerweile warum.

Gewinn erst nach vielen Jahren!

Mit einer Brauchwasser-Solaranlage lassen sich bei einem 3-4 Personenhaushalt ca. 50% (max. 60%) der Energie einsparen. Zwei thermische Solarkollektoren leisten im Jahr ca. 2000 kWh. Bei einem Gas/Ölpreis von EUR 0,65/m³/L sind das EUR 130,00 im Jahr (10kWh/m³Gas/L Öl). Bei Investitionskosten von ca. 2.700 Euro, inkl. Jahreswartung und Wechseln der Solarflüssigkeit (alle 6-7 Jahre), beträgt die Amortisation einer thermischen Solaranlage zur Brauchwassererwärmung weit mehr als 20 Jahre.

Solare Heizungsunterstützung – schon jetzt ein Auslaufmodell !

Wird das Fußbodenheizsystem bei einem sehr gut gedämmten Haus durch eine thermische Solaranlage unterstützt, sieht die Bilanz ein wenig besser aus. Das dann viel größere Solarfeld sollte allerdings immer senkrecht an der Fassade installiert sein. So wird der Solarertrag in der Heizperiode (flacher Sonnenstand) gesteigert und ein Überkochen in den Sommermonaten, in denen keine Heizenergie benötigt wird, verhindert. Trotz Allem sind solche aufwendigen und kostenintensiven Systeme, die ca. 30 % der Heizenergieersparnis aufweisen, nicht mehr zeitgemäß und in den Hintergrund geraten. Noch immer wird ein zusätzlicher Wärmeerzeuger benötigt. Meist ist es ein Gas-Brennwertkessel, der in das System integriert ist und für den Wärme- und Warmwasserkomfort im Winter sorgen muss.

Die neue Generation der Heiztechnik heißt Photovoltaik - Photovoltaik die bessere Alternative

Schon jetzt kann das Badewasser wirtschaftlicher mit Photovoltaikstrom erwärmt werden als mit thermischen Sonnenkollektoren. Direkt über DC-Heizelemente im Brauchwasserspeicher oder über eine Wärmepumpe die bereits mit der Photovoltaikanlage kommuniziert um in der richtigen Zeit das Wasser mit Photovoltaikstrom zu erwärmen. Der Betreiber genießt einen doppelten nutzen - Strom für alle Stromverbraucher im Haus und Wassererwärmung für die Küche, das Bad und die Heizung.

Gas- und ÖL-Großkonzerne haben sich bereits intern auf die Strom-Energiewende vorbereitet und eingestellt. Sowohl Gas- als auch Ölheizungsanlagen werden mit fossilen Brennstoffen betrieben, deren natürliche Vorkommen begrenzt sind. Beide Anlagenformen basieren deshalb nicht auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Da die Gas- und Ölpreisentwicklung eine geopolitische Angelegenheit ist und bleibt, werden die Energiepreise mittelfristig weiter ansteigen. Auch deshalb werden Gas- und Ölheizungen irgendwann ein Relikt der Vergangenheit sein.

Strom kann der Verbraucher selbst produzieren – Gas oder Öl nicht!

Die neue Photovoltaik-Wassererwärmung und Photovoltaik-Wärmepumpentechnik zwingt schon jetzt die Heizkesselbranche langsam in die Knie. Und unabhängiger ist man auch, denn Strom kann der Verbraucher selbst produzieren – Gas oder Öl nicht!

Photovoltaikmodule, deren eine Haltbarkeit von weit über 30 Jahren bescheinigt wird, ist die zukunftsweisende Lösung - und das ohne Wartung.

Strom wird überall im Haushalt gebraucht - und immer

Photovoltaikmodule liefern bei Lichteinwirkung immer Strom, ganz gleich ob er selbst genutzt oder verkauft wird. Hochinteressant natürlich, wenn der kostenlose Sonnenstrom zusätzlich Ihr Heizsystem bedient. Da immer mehr Hausgeräte miteinander kommunizieren, wird der Solarstrom immer dort genutzt wo er am besten gebraucht wird. Stromleitungen liegen im Haus überall und der Photovoltaikstrom fließt – lautlos, ohne Rohre, Dämmung, Wasser, Übertemperatur, Kollektorbeschlag, Ausflocken, Frostschäden und ohne Wartung. Strom lässt sich eben einfacher regeln und transportieren als Wasser. Und Strom brauchen so gut wie alle Geräte in einem modernen Haushalt.

Eine genaue, auf Ihr Objekt bezogene Energieanalyse, können wir Ihnen gerne erstellen.